Unser Programm
Wir erarbeiten z.Z. ein neues Programm. Der folgende Rohentwurf dient dabei als Diskussionsgrundlage. Weder die Gliederung noch die aufgeführten Punkte sind abschließend. Die Reihenfolge besagt nichts über die Priorität. Ebenso fehlen noch die Ausformulierung, sowie Erläuterungen und Begründungen. Wir sind uns bewußt, dass eine ganze Anzahl von Punkten nur mittel- oder gar langfristig realisierbar ist. Oft aber müssen frühzeitig Forderungen erhoben und dann geduldig und immer wieder "dicke Bretter gebohrt" werden. Der Bau einer Umgehungsstrasse braucht eben einige Dezennien. Und selbstverständlich sind wir uns der Haushaltslage unserer Stadt bewusst. Dies darf aber den Blick in die Zukunft nicht unmöglich machen.
Auf Ihre Hinweise und Stellungnahmen sind wir gespannt!
- Stadtentwicklung :
- Kritische Begleitung der Flächennutzungsplanung bezüglich des Flächenverbrauchs (noch genügend große (!), geschlossene Ansiedlungsflächen für Gewerbe/Industrie vorhanden? Kurzfristige (!) Verfügbarkeit großer Flächen bei Ansiedlungsinteresse gegeben?)
Wichtiger als die Ausweisung neuer Wohngebiete ist die Verdichtung
der vorhandenen
- Keine Verdrängung des Einzelhandels bzw. entsprechender Handwerksbetriebe durch Discounter und große Märkte
- Förderung des Wochenmarktes
- Schaffung attraktiver, qualifizierter, sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze vor Ort
- Ansiedlung zukunftsträchtiger Unternehmen (F+E, HighTech)
- Umgestaltung der Lauenburger Strasse zu einer attraktiven „Einkaufs- und Flaniermeile“ nach Herausnahme des Durchgangsverkehrs
- Finanzen:
- Strenge Ausgabendisziplin
- Erlangung Status als Mittelzentrum
- Erhöhung von Steuern und Gebühren nur als letztes Mittel
- Prüfung, ob angesichts der aktuellen Finanzmisere angehobene Steuern und Gebühren, zumindest teilweise, wieder gesenkt werden können (nur mittel-/langfristig nach Gesundung der Finanzen). Festsetzung der Hebesätze und Gebühren nur für be-
grenzte Zeit - spätestens nach Zeitablauf Überprüfung der Höhe
- Jugend, Senioren, Kultur, Bildung, Soziales, Gesundheit:
- Angebotsvielfalt bei Kindergärtenkonzepten
- Weitere Bordsteinabsenkungen für Gehbehinderte
- Querungshilfe am Hans-Koch-Ring
- Weiterentwicklung der erfolgreichen Arbeit der Stadtbücherei bei günstigen Gebühren
- Weiterentwicklung des Radwegenetzes mit Umlandgemeinden und Kreis, z.T. auch als Inline-Skater-Netz
- Schaffung von Kunstrasenplätzen (mittelfristig)
- Gewährleistung einer umfassenden Fachärzteversorgung vor Ort
- Gewährleistung des Apothekennotdienstes vor Ort (keine Verweisung nach Lauenburg oder Geesthacht)
- Einsatzbereitschaft des RTW 24 Stunden am Tag vor Ort
- Einrichtung eines Lehr- und Therapieschwimmbeckens (demografischer Wandel, Reha, Nichtschwimmerausbildung) (muß nicht zwingend durch Stadt gebaut und betrieben werden) (langfristig, erst nach Gesundung der Finanzen)
- Schaffung des überfälligen Spielplatzes in der Siedlung am Hans-Koch-Ring
- Verkehr (im weiteren Sinne):
Strasse (B 207)
- Geeignete Maßnahmen zur Beseitigung der Gefahrenpunkte:
+ Einmündung Schefe-/Compestrasse
+ Tunnel Compestrasse (Fußgänger – Radfahrer)
+ ....................
- Schaffung weiterer (ggf. auch zunächst provisorischer) Parkplätze in Bahnhofsnähe
- Verbesserung des Verkehrsflusses und Verringerung der Emissionen durch Überprüfung aller Ampelanlagen (Notwendigkeit, Betriebszeiten (Sonntags?), Schaltung)
- Verlängerung der S-Bahn von Aumühle bis Büchen mit 2-System-Zügen unter Bei- behaltung der RE analog zu der geplanten Strecke nach Oldesloe und der "Erfolgs- story" der Parallele S-Bahn - Metronom auf der Strecke Hamburg - Stade
- Einrichtung von Stadtbuslinien, ggf. auch als Sammeltaxi o.ä. (demografischer Wandel, zahlreiche Stadtteile ohne Sozialstruktur und Einkaufsmöglichkeiten) (erst nach Gesundung der Finanzen)
- Ausschilderung des Wohngebiets Mühlenkamp an den Hauptzufahrten (Strassenpläne)
- Verwaltungsstruktur, Organisation etc.:
- Keine Privatisierung der Stadtwerke und der Abwasserbeseitigung
- Untersuchung zur mittel- und langfristigen Effizienzsteigerung der Stadtverwaltung einschließlich des Bauhofes
- Bauen und Umwelt, Energie etc.:
- Gewährleistung des Lärmschutzes bei Ausbau der B 404 und ggf. der A 21
- Verbesserung des Lärmschutzes an der Bahn
- Prüfung der Möglichkeit eines Wanderpfades vom Radekamp zur Bölkau unter Unter- querung der Bahn im Verlauf der Schwarzen Au
- Förderung regenerativer Energien – jedoch ohne massenhafte „Vermaisung“ unserer Umgebung